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Arealentwicklung im Dienste des Standorts Samedan
(Chur/Samedan) Im Rahmen ihrer strategischen Ausrichtung prüft die Rhätische Bahn (RhB) eine optimale Nutzung ihrer Bahnhofareale. Auch der Bereich des Güterschuppens am Bahnhof Samedan bietet interessante und wirtschaftlich nachhaltige Nutzungsmöglichkeiten. Nebst der Rhätischen Bahn als Eigentümerin hat auch die Gemeinde grosses Interesse an der besseren Nutzung dieses attraktiven Standortes. Dies auch deshalb, weil das Gebiet eine grosse Nutzungsreserve im Zentrum von Samedan darstellt. An der Sitzung vom 24. Januar 2012 hat der Gemeindevorstand den Entwurf zur erforderlichen Teilrevision der Ortsplanung in diesem Bereich beraten und zuhanden der Mitwirkung verabschiedet. Eine öffentliche Informationsveranstaltung findet am 23. Februar 2012 im Gemeindesaal statt.
Gemäss regionalem Richtplan ist die Entwicklung der Bahnhofgebiete, namentlich auch dasjenige in Samedan ein strategischer Grundsatz. Es sind an diesen Standorten publikumsintensive Nutzungen im Bereich der Versorgung und Dienstleistungen sowie von öffentlichen Einrichtungen (Bildung, Gesundheit, Verwaltung), die zu einer ganzjährigen Belebung und Attraktivitätssteigerung des Standorts führen, anzustreben.
Nutzung des Bahnhofareals als Chance für Samedan und die RhB
In den vergangenen Monaten sind in enger Zusammenarbeit zwischen RhB und der Gemeinde Samedan die notwendigen Vorabklärungen und Planungsarbeiten vorangetrieben worden. Für den Gemeindepräsident von Samedan, Thomas Nievergelt, ist die Entwicklung von hoher Bedeutung: «Das Bahnhofareal hat hohes Entwicklungspotenzial in welchem eine publikums- und wertschöpfungsintensive Nutzung anzustreben ist. Dies ist eine grosse Chance für Samedan». Auch der
RhB eröffnen die neuen Nutzungen interessante Perspektiven mit Win-Win-Effekt: «Eine intelligente Arealentwicklung dient allen – dem Verkehrsknotenpunkt Samedan dank optimaler Verknüpfung der Verkehrsträger und der Gemeinde Samedan dank einer Arealnutzung an bester Lage» so der Verwaltungsratspräsident der RhB, Stefan Engler.
Öffentliche Informationsveranstaltung am 23. Februar 2012
An der Sitzung vom 24. Januar 2012 hat der Gemeindevorstand die Planungsmittel zu Handen der kantonalen Vorprüfung verabschiedet und somit die Teilrevision der Ortsplanung im Bereich des Güterschuppenareals eröffnet. Diese umfasst die Anpassung des Baugesetztes und des Zonenplans sowie den Erlass eines neuen Generellen Gestaltungsplans Bahnhof. Eine öffentliche Informationsveranstaltung findet als Auftakt zur Mitwirkungsauflage am 23.Februar 2012, 20.00 Uhr, im Gemeindesaal Samedan statt. Anwesend werden auch der RhB-Verwaltungsratspräsident Stefan Engler sowie Raumplaner Beat Aliesch vom Büro Stauffer & Studach Raumentwicklung, Chur, sein. Sie stehen den Teilnehmenden für Auskünfte zur Verfügung. Die Volksabstimmung soll im ersten Halbjahr 2012 erfolgen.
Die Teilrevision der Ortsplanung im Bereich des Güterareals und die weitere Arealentwicklung am Bahnhof Samedan haben keinen Einfluss auf den eigentlichen Bahnbetrieb. Die Albulastrecke und damit auch der Bahnhof Samedan sind 2008 auf die UNESCO Welterbeliste aufgenommen worden. Aus diesem Grunde erfolgt die Umsetzung der Arealentwicklung in enger Zusammenarbeit mit der Kantonalen Denkmalpflege.
RhB: Medientelefon 081 288 63 66
Gemeinde Samedan: Telefon 081 851 07 07
Gemeindevorstand
Gemeindepräsident Thomas Nievergelt
Gemeindeschreiber Claudio Prevost
Roter Kreisviadukt als Hingucker
Zur Zeit überrascht das Wahrzeichen der Rhätischen Bahn (RhB) auf der Berninalinie Fahrgäste und Automobilisten auf der Kantonsstrasse mit einem knallroten Auftritt. Grund dafür ist eine umfassende Instandsetzung des über 100-jährigen Bauwerks und Wahrzeichens der UNESCO Welterbestrecke auf der Berninalinie. Grosse Temperaturunterschiede und chemische Zersetzungen haben im Lauf der Jahre erhebliche Mauerwerksschäden im Bereich der Bogengewölbe verursacht. Die Arbeiten wurden Mitte März in Angriff genommen und werden Mitte Oktober abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf rund 2.75 Millionen Franken.
UNESCO Welterbe zum Anfassen
Der Kreisviadukt von Brusio muss nach über 100 Jahren umfassend instand gesetzt werden. Am Dienstag, 17. Mai 2011 bietet die Rhätische Bahn (RhB) der Öffentlichkeit die Gelegenheit, das Wahrzeichen der Berninalinie hautnah zu bestaunen. Auf geführten Rundgängen erteilen Bauspezialisten der RhB wertvolle Informationen. Im Rahmen dieses «Tages der offenen Baustelle» wird auch ein ALLEGRA-Triebzug der RhB getauft.
Alter Viadukt…
Der Kreisviadukt von Brusio zählt wie der Landwasserviadukt bei Filisur zu den bekanntesten Wahrzeichen der UNESCO Welterbestrecke Albula/Bernina. Nach über hundert Jahren muss dieses Bauwerk ganzheitlich instand gesetzt werden. Das Viaduktbauwerk weist erhebliche Schäden an den Mauerwerksfugen auf. Als Zeichen der grossen Bedeutung hat die RhB dieses Pionierwerk in rotes Tuch gewickelt – damit es auch aus der Ferne auf sich aufmerksam macht und seine Einzigartigkeit auch während den Bauarbeiten unterstreicht.
Am Dienstag, 17. Mai 2011, erhält die Öffentlichkeit die Gelegenheit, das Bauwerk und damit die Arbeiten hautnah mit zu erleben. Fachkundige Spezialisten der RhB werden die interessierten Besucher in halbstündigen Rundgängen von 12 Uhr bis 13.30 Uhr und ab 16 Uhr bis 19 Uhr über die Baustelle führen und dabei spannende Einblicke und Informationen vermitteln.
…neuer Zug
Der Anlass wird durch die Taufe eines neuen ALLEGRA-Triebzuges zusätzlich aufgewertet. Eine weitere bedeutende Persönlichkeit aus Graubünden gibt dem Triebzug 3510 seinen Namen. Die Enthüllung des Namens findet kurz nach 15 Uhr statt. Taufpaten sind der Gemeindepräsident aus Brusio Pirtro Cathieni sowie Vertreter der RhB.
Snacks und Getränke für die Besucher
Für den kleinen Hunger und den aufkommenden Durst hat die RhB vorgesorgt. Besucherinnen und Besucher erhalten zur Stärkung einen kleinen Imbiss und ein Getränk gratis. Auf Grund des schwer abzuschätzenden Aufmarschs gilt die Devise: Es hat so-lang’s hat!
Glacier Express ab Davos als Chance
Anlässlich eines Treffens haben Vertreter der Rhätischen Bahn (RhB), der Destination Davos/Klosters, der Hotellerie sowie Politik von Davos und Klosters die gemeinsame zukünftige touristische Zusammenarbeit reflektiert. Im Zentrum der konstruktiven Sitzung stand die Positionierung und Vermarktung des Glacier Express als Brand für die touristische Region Davos/Klosters. Das Potenzial in dieser bedeutenden touristischen Region soll dabei gemeinsam noch besser ausgeschöpft werden.
Glacier Express und Bernina Express weltbekannte Brands
Seit vielen Jahren stehen den Gästen der Destination Davos Klosters gleich zwei der bekanntesten touristischen Marken der Schweiz zur Wahl: Der Bernina Express und der Glacier Express. Das Angebot wurde laufend den Bedürfnissen und den Wünschen der Gäste angepasst. So verkehrt heute während der Sommersaisons täglich je ein Panoramazug zwischen Davos und Tirano sowie zwischen Davos und Zermatt – und umgekehrt. Seit 2009 verkehrt der Glacier Express auch ab Davos mit den neusten Panoramawagen und garantiert damit einen einmaligen Komfort und ein einheitliches Erscheinungsbild. Mit diesem attraktiven Angebot unterstreichen die RhB und die touristischen Partner die gegenseitige Bedeutung zum Wohl des Gastes und letztlich auch zum Wohl der Unternehmungen.
Autoverlad Vereina: Verbesserung der Rückstausituation im Prättigau
Vor gut 10 Jahren konnte der Autoverlad Vereina in Betrieb genommen werden. Während der Planungsphase wurde der Transport von jährlich maximal 400‘000 Fahrzeugen prognostiziert. Mit 480‘000 transportierten Fahrzeugen im Jahr 2009 wurden diese Annahmen deutlich übertroffen. Die Erfolgsgeschichte des Autoverlads ist einerseits sehr erfreulich, andererseits ist das Verkehrsaufkommen zwischenzeitlich so gross, dass die Kapazitätsgrenzen an Spitzentagen überschritten werden. Dies führte an vereinzelten Tagen im Winter zu grösseren Verkehrsproblemen im Raum Prättigau. Die Rhätische Bahn (RhB), die Gemeinden Klosters und Davos sowie der Kanton und das Bundesamt für Strassen (ASTRA) setzen sich gemeinsam für eine Lösung ein. Mit neuem Stauraum sowie verbesserter Kommunikation auf die kommende Wintersaison hin, soll an Spitzentagen die Verkehrslage entschärft werden.
Rhätische Bahn präsentiert iPhone App
Derzeit laufen in Pontresina die Festivitäten zum Herbstevent «100 Jahre Berninalinie». Das Fest steht unter dem Motto «Die Wanderbahn». In diesem Rahmen präsentierte die Rhätische Bahn (RhB) heute Mittag die neue iPhone App zum UNESCO Welterbe «Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina». Zudem wurde der sechste ALLEGRA-Triebzug getauft. Er trägt den Namen «Anna von Planta». Zuvor wanderten rund 200 geladene Gäste – darunter Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf – und Publikum bei angenehmer Temperatur gemeinsam von St. Moritz nach Pontresina, bevor der grosse Regen einsetzte. Die Feierlichkeiten dauern noch bis Sonntagabend.








